19.08.2019 Montag  Abschlussübung bei der Basisausbildung Wasserrettungsdienst

Am vergangenen Samstag fand der letzte Termin der diesjährigen Basisausbildung Wasserrettungsdienst für die jugendlichen Teilnehmer statt. Als Höhepunkt wurde eine Einsatzübung veranstaltet, bei der verschiedene unbekannte Einsatzsituationen während eines Wachdienstes simuliert wurden. 

Zunächst galt es einen unbekannten Gegenstand am gegenüberliegenden Ufer zu identifizieren. Während sich drei Jugendliche mit dem Bootsführer Martin auf den Weg machten, ging per Funk eine Meldung über eine verletzte Person am Schwimmbagger ein. Das Boot wurde vom Wachleiter Ralph per Funk zum Einsatz abgerufen, um die verletzte Person zu bergen. Da der Verdacht einer schwerwiegenden Verletzung der Wirbelsäule bestand, wurde die Verletzte auf einem spine-board fixiert, in das Rettungsboot überführt und zur Wache abtransportiert. Dort galt es die verletzte Person bis zum Eintreffen eines Rettungswagens zu beruhigen und zu überwachen. 

Während dieses Einsatzes machte plötzlich eine Schwimmerin durch laute Hilferufe am Förderband auf sich aufmerksam. Zwei Jugendliche wurden sofort mit Rettungsbrettern zur hilfesuchenden Person geschickt, um die Lage zu eruieren. Die Schwimmerin hatte sich beim Klettern auf dem Förderband vermutlich das Bein gebrochen und weigerte sich beharrlich, auf das Rettungsbrett zu steigen. Sie mußte daraufhin bis zum Eintreffen des Rettungsbootes am Förderband betreut werden und wurde sicher zur Wache zurückgebracht. 

Schließlich ging durch eine aufgeregte und besorgte Mutter eine Vermisstenmeldung ein, die Ihren achtjährigen Sohn schon seit einer halben Stunde nicht mehr gesehen hatte, und nicht sicher sagen konnte, ob der Junge sich zuletzt im Wasser oder an Land befand. Daraufhin mußte sich je ein Suchtrupp an Land sowie zu Wasser auf den Weg machen. Leider blieb die Suche erfolglos. Während weitere Einsatzszenarien erwogen wurden, melde sich der Vermisste glücklicherweise zurück.

Die Einsatzübung endete mit einer Nachbesprechung. Die realistischen Einsatzszenarien verdeutlichten den anwesenden zehn Jugendlichen, wie auch unter Stress unter der Anleitung des Wachleiters reagiert werden sollte. Die sehr interessante und lehrreiche Veranstaltung endete mit der Übergabe von Urkunden und einem gemeinsamen Grillen.

Von: Stefan Ludwig

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