Einsatztaucher


Prüfungsbedingungen

Voraussetzungen:

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Tauchtauglichkeit (G 31)
  • gültige Fachausbildung WRD
  • mehrjährige aktive Mitarbeit im WRD
  • Nachweis im Logbuch von mind. 20 Gerätetauchstunden im Hallenbad und/oder Freigewässer
  • Nachweis von mind. 17 Freigewässer-Tauchstunden nach GUV 10.7
  • Nachweis über Teilnahme an folgenden Ausbildungsseminaren:

    • Orientierung unter Wasser
    • Strömungstauchen
    • Nachttauchen
    • Tauchrettung
    • Gruppenführung

Praktische Prüfung

  1. Prüfungsteil Schnorcheltauchen im Freigewässer

    • jeweils 400 m in Bauch-, Rücken- und Seitlage ohne Armbewegung,
    • danach 300 m Schnorcheln, aber nur mit einer Flosse
    • zweimal innerhalb von einer Minute 5 m Tieftauchen, wahlweise
    • innerhalb einer Minute dreimal auf 4 m
    • Anschwimmen aus 150 m und Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers im Freigewässer aus 5 m Tiefe, anschließend 100 m ans Ufer schleppen und an Land bringen, abrüsten und in die stabile Seitenlage bringen

  2. Prüfung in Grundausrüstung und 3 kg Blei

    • 10 m Tieftauchen
    • 40 m Streckentauchen
    • 60 Sekunden Zeittauchen

  3. Durchführung von Tauchgängen mit bestimmten Aufgabenstellungen

    • 20 Minuten auf ca. 10 m, Taucherbrille abnehmen, aufsetzen und ausblasen und einen hinter dem Rücken hängenden Lungenautomaten wiederangeln
    • 20 Minuten auf ca. 10m , am Ende des Tauchgangs nimmt der Prüfling im Abstand von 5 m zu seinem Partner den Lungenautomaten aus dem Mund, taucht zu ihm und atmet unter Ortsveränderung 5 Minuten aus dem Automaten des Partners, anschließend geschwindigkeitskontrollierter Aufstieg unter Beibehaltung der Wechselatmung
    • 20 Minuten auf ca. 10 m mit Westenübung. Nach Abtauchen austarieren über Inflator. Dabei Geben von und Reagieren auf mind. 5 Unterwasserpflichtzeichen
    • 10 Minuten auf ca. 15 m sowie Westenübung, Aufstieg ohne Flossenbenutzung auf 10 m, anschließend Fortsetzung des Tauchgangs. Am Ende Auftauchen aus max. 10 m mit 1 Minute Stop in 3 m
    • 10 Minuten auf ca. 15 m, Aufstieg aus ca 15 m unter angedeuteter Wechselatmung aus einem Gerät, Stop in 3 m Wassertiefe in 1 Minute, anschließend 10 Minuten Schnorcheln in voller Ausrüstung
    • Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers aus ca. 10 m Wassertiefe unter Einhaltung der maximalen Austiegsgeschwindigkeit, anschließend 50 m ans Unfer schleppen und an Land bringen. Einleitung der HLW und Durchführung über mind. 3 Minuten. Erläuterung nachfolgender Rettungsaktionen
    • Sprungübung mit kompletter Ausrüstung (zwei verschiedene Sprünge aus 1 m Höhe) Bei Vorliegen des GTG können diese Tauchgänge erlassen werden.

  4. Durchführung nachfolgender Tauchgänge nach GUV 10.7:

    • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer; Vorführung von drei Zusatzzeichen, die auf einer Tafel stehen 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer; Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung bis 6 m Tiefe mit einem deutlichen Stop bei 9 m Tiefe
    • 12-20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer; Ausstieg unter Wechselatmung mit einem Stop von 3 Minuten in 6 m Tiefe. Anschließend Simulation eines geschwindigkeitskontrollierten Notaufstiegs unter Herausnahme des Lungenautomaten. 15 Min. an der Oberfläche schwimmen.
    • 2 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer; Korrektes Ausrüsten und Funktionstests bei sich selbst und beim Partner. mit Handschuhen seinen Bleigurt ganz öffnen und wieder schließen. Nach 10 Min. auftauchen, einen Punkt in ca. 100 m Entfernung mit dem Kompaß anpeilen. In 3-5 m Tiefe den Punkt antauchen. Maximal erlaubte Abweichung ca. 10 m.
    • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer; Eignungsnachweis als Gruppenleiter: Ein Taucher atmet 5 Min. lang aus dem Zweitlungenautomaten des Bewerbers.

  5. Prüfungsteil Einsatztauchen

    • 1000 m Geräteschnorcheln
    • 15 Min. Tauchgang in Wassertiefen zwischen 6 und 15 m, wobei folgende Aufgaben zu erfüllen sind:

      • Leinenführung
      • Ausführen einer Unterwasserarbeit
      • Geschicklichkeitsübung: Antauchen aus 25 m Entfernung, Anatmen und Anlegen eines in ca. 3 m Wassertiefe liegenden Tauchgerätes
      • Durchtauchen einer abgesteckten Strecke . Am Ende der Strecke Tauchgerät wieder ablegen.

    • 200 m Schleppen eines Tauchers
    • Rettungsübung: Einen in 6 bis 12 m Tiefe wartenden Taucher antauchen, an die Oberfläche bringen, ans Ufer bringen, Einleitung der HLW, Anfertigen eines Unfallprotokolls für den Notarzt

Theoretische Prüfung:

  • Schriftliche Prüfung
  • Knotenkunde